EU uneins über "Made in Europe"-Ziel für Medikamente inmitten von Arzneimittelsicherheitspush
Parlament unterstützt 50%-Regel für lokale Inhaltstoffe bei kritischen Arzneimitteln, doch Mitgliedstaaten lehnen ehrgeizige Herstellungsanforderungen ab.
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Die Europäische Union ringt um eine Einigung auf neue Regeln für die pharmazeutische Herstellung, um die Sicherheit der Arzneimittelversorgung zu stärken und die Abhängigkeit von Importen zu verringern, wie EurActiv berichtet.
Das Europäische Parlament hat sich dafür ausgesprochen, dass mindestens 50% der Schlüsselkomponenten oder des Produktionswerts für kritische Arzneimittel aus der EU stammen müssen. Die Mitgliedstaaten haben sich jedoch gegen den Umfang und die Strenge des Vorschlags gewehrt.
Die Divergenz spiegelt konkurrierende wirtschaftliche Interessen wider: Einige Hauptstädte befürchten, dass strenge Vorgaben für lokale Inhaltstoffe die Arzneimittelkosten und Produktionsfristen erhöhen werden, während andere die Widerstandsfähigkeit der Lieferkette nach Pandemieengpässen bevorzugen. Die Debatte findet statt, während die EU eine Strategie zur Steigerung ihrer pharmazeutischen Herstellungskapazität und zur Verringerung der Anfälligkeit gegenüber externen Versorgungsunterbrechungen entwickelt.