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Ruandischer Genozid-Verdächtiger Felicien Kabuga stirbt in Gewahrsam

Kabuga war einst einer der meistgesuchten Flüchtlinge der Welt und wurde beschuldigt, den ruandischen Genozid von 1994 gefördert und finanziert zu haben.

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PD
Pierre Dubois
· 2 dk okuma

Felicien Kabuga, ein lange flüchtiger ruandischer Geschäftsmann, der beschuldigt wurde, den ruandischen Genozid von 1994 finanziert und gefördert zu haben, ist in Gewahrsam gestorben, wie Deutsche Welle berichtet.

Kabuga gehörte einst zu den meistgesuchten Verdächtigen der Welt für seine angebliche Rolle bei der Finanzierung und Orchestrierung der Massengreuel, die schätzungsweise 800.000 Menschen töteten. Er blieb jahrzehntelang flüchtig, bevor er schließlich gefasst wurde.

Der Todesfall markiert das Ende eines hochkarätigen Falls, der sich über fast drei Jahrzehnte erstreckte. Kabuga war mit Vorwürfen konfrontiert, die sich auf seine finanzielle und organisatorische Unterstützung der Genozid-Täter bezogen.