EU startet neue Sanktionswelle gegen russische Schattenflotte
Banken, Militärbetriebe und Getreidehändler werden mit Strafen belegt, während der Block den Druck auf Moskaus Sanktionsumgehungsnetzwerke verschärft.
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Die Europäische Union bereitet ein erweitertes Sanktionspaket vor, das auf Russlands Schattenflottenoperationen abzielt, wie aus Berichten über die neuesten Durchsetzungsmaßnahmen des Blocks hervorgeht.
Die Strafen gehen über den Schiffsverkehr hinaus und beziehen sich auch auf russische Banken, militärgebundene Unternehmen und Firmen, die in den Handel mit gestohlenen ukrainischen Getreide verwickelt sind. EU-Beamte sehen die koordinierte Aktion als Gelegenheit, den finanziellen und logistischen Druck auf die russische Wirtschaft zu verschärfen.
Die Schattenflotte – veraltete Tanker, die zur Umgehung von Ölexportbeschränkungen verwendet werden – hat es Moskau ermöglicht, trotz westlicher Sanktionen Rohölverkäufe aufrechtzuerhalten. Die erweiterten Maßnahmen richten sich gegen Finanzintermediäre und Endkäufer, die diese Operationen erleichtern, und versuchen, Einnahmequellen zu unterbrechen, die Russlands Militäroperationen in der Ukraine finanzieren.