
EU sanktioniert 16 russische Beamte wegen Kinderentführungen aus der Ukraine
Brüssel zielt auf diejenigen ab, denen die gewaltsame Umsiedlung von Tausenden ukrainischen Kindern nach Russland vorgeworfen wird.
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Die Europäische Union hat 16 russische Beamte sanktioniert, denen vorgeworfen wird, die Entführung und Deportation von Tausenden ukrainischen Kindern nach Russland orchestriert zu haben, wie The Guardian berichtet.
Die Maßnahme zielt auf Personen ab, die an dem beteiligt sind, was ukrainische Behörden als erzwungene Umsiedlungsoperationen während des laufenden Krieges beschreiben. EU-Mitgliedstaaten haben sich zunehmend darauf konzentriert, mutmaßliche Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu dokumentieren, wobei Kinderdeportationen zu einem zentralen Anliegen in internationalen Strafverfahren geworden sind.
Die Sanktionen ergänzen bestehende Beschränkungen gegen russische Beamte und erfolgen, während der Internationale Strafgerichtshof und andere Stellen Vorwürfe systematischer Kinderüberführungen aus besetzten ukrainischen Territorien untersuchen.