
Frankreich ordnet Abschiebung von palästinensischem Aktivist Ramy Shaath an
Behörden führen "ernsthafte Bedrohung der öffentlichen Ordnung" als Grund für Ausweisungsverfahren gegen prominenten Gaza-Kampagner an.
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Französische Behörden haben Ausweisungsverfahren gegen den palästinensischen Aktivisten Ramy Shaath eingeleitet, wie sein Anwalt mitteilte. Sie begründen dies damit, dass seine Anwesenheit eine "ernsthafte Bedrohung der öffentlichen Ordnung" darstelle.
Shaath, eine prominente Figur in der palästinensischen Interessenvertretung und in Bewegungen zur Solidarität mit Gaza, soll aus Frankreich ausgewiesen werden, obwohl er im Land ansässig ist. Die Entscheidung markiert eine Eskalation in der französischen Migrationskontrolle inmitten verschärfter Spannungen über Nahostpolitik und pro-palästinensischen Aktivismus in Europa.
Sein Rechtsteam hat bislang nicht offengelegt, ob es plant, gegen die Ausweisungsanordnung vorzugehen. Der Fall spiegelt breitere EU-Debatten wider über die Balance zwischen Meinungsfreiheit und Sicherheitsbedenken.