Studie zeigt erhöhte Arsenwerte in der Nähe eines großen Kupferbergbaus in Peru und könnte das Hamburger Unternehmen Aurubis belasten.
ℹ️ Browser-Stimme · KI-Studiostimme bald verfügbar
Eine neue Studie hat schwerwiegende Fragen zu den Umwelt- und Gesundheitsauswirkungen rund um eines der größten Kupferminen Perus aufgeworfen, wie die Tagesschau berichtet. Forscher dokumentierten erhöhte Arsenkonzentrationen in lokalen Brunnen und bei Kindern, die in der Nähe der Anlage leben.
Die Erkenntnisse schaffen potenzielles rechtliches und kommerzielles Risiko für Aurubis, das Hamburger Metallunternehmen, das an einem Projekt auf dem Gelände beteiligt ist. Perus Bergbausektor sieht sich in den letzten Jahren wachsendem Druck bezüglich der Umweltstandards ausgesetzt.
Eine neue Studie hat erhöhte Arsenkonzentrationen in Brunnen und bei Kindern in der Nähe von Perus Hauptkupfermine dokumentiert, die vom deutschen Metallkonzern Aurubis betrieben wird, und könnte das Hamburger Unternehmen potenziell rechtlicher Haftung und kommerziellem Risiko aussetzen.
Falls Aurubis in Peru mit behördlichen Maßnahmen oder Klagen konfrontiert wird, könnte dies die Betriebskosten des Unternehmens, das Vertrauen der Investoren und die Lieferkette für Kupfer beeinflussen – ein Metall, das für Europas Energiewende und industrielle Produktion von entscheidender Bedeutung ist.