Ökonom Warsh ersetzt Jerome Powell inmitten von Druck des Weißen Hauses auf die Unabhängigkeit der Notenbank.
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Der US-Senat hat Kevin Warsh als Vorsitzenden der US-Notenbank (Federal Reserve) bestätigt und ersetzt damit Jerome Powell. Warsh, 56 Jahre alt, übernimmt die Leitung der Zentralbank in einem kritischen Moment, gekennzeichnet durch erneute inflationäre Tendenzen und direkte Einmischung des Weißen Hauses in die Geldpolitik.
Präsident Trump hatte Powell wiederholt kritisiert und dessen Ersetzung gefordert. Warsh' Ernennung signalisiert eine Verschiebung hin zu größerem Einfluss der Exekutive auf die traditionell unabhängige Institution.
Die Bestätigung erfolgt, während die Fed mit doppelten Herausforderungen konfrontiert ist: die Preisstabilität wahren und gleichzeitig dem politischen Druck der Administration nachkommen. Warsh' Amtszeit wird von europäischen Politikern genau beobachtet, die sich um die Dollarstärke und globale wirtschaftliche Auswirkungen von Entscheidungen der Fed sorgen.
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